Schleichend mehrt sich das Fettgewebe an den Oberschenkeln und den
Hüften, stetig werden die Kilos mehr und mehr. Man merkt schön langsam,
man wiegt zuviel und steigt vorsichtshalber schon gar nicht mehr auf die
verhasste Waage. Doch irgendwann kann man sich nicht mehr im
Ganzkörperspiegel betrachten ohne sich verschämt abzuwenden.
Man sollte was tun!! Abnehmen! Aber wie?
Es ist so schwierig, den berühmtberüchtigten „inneren
Schweinehund“ zu überwinden und weniger zu essen. „Weniger essen“ ist an
sich ein Witz, zumal das Schinken-Käse-Brötchen zu Mittag nicht mal das
Wort „Mahlzeit“ verdient hat. Der Hunger am Abend ist daher nur logisch
und gerechtfertigt. Sagt man sich. Doch die abendlichen Mahlzeiten
bringen die Kilos...
Macht man aber so weiter, das weiß man ganz klar, wird man
als Fass enden und dieser Gedanke gefällt keinem. Aber wie soll man es
schaffen, schlank zu werden und die grazile Gestalt auch dauerhaft zu
erhalten?
Diät-Anleitungen gab und gibt es wie Sand am Meer. Was hier
heute jedoch aufgezeigt werden soll, ist keine neue Weisheit, sondern
ein paar wertvolle Tipps aus einer wahren Erfolgsgeschichte.
Bevor man sich dazu entschließt, etwas gegen seine
Speckröllchen zu tun, sollte man sich erstmal wirklich dazu bereit
fühlen. Das merkt man daran, dass man schon derart missgelaunt nach dem
Blick in den Spiegel ist, dass man einfach ohne Wenn und Aber eine
Änderung der Situation herbeiführen möchte. Ohne die innere fest
entschlossene Einstellung und einem konkreten Ziel vor Augen wird man
immer wieder „umfallen“ und in sein altes Schema zurück kippen.
Daher muss man sich selbst anspornen und dazu gibt es folgende Tipps:
Tipp 1:
Legen Sie sich ein kleines Notizbuch an, in dem Sie alle
Lebensmittel notieren, die Sie den Tag über essen. Machen Sie es sich
selbst zur Aufgabe, kalorienärmere Produkte mit weniger Fett zu essen.
Vermeiden Sie vor allem fettreiche Lebensmittel. Ein einprozentiges
Jogurt stillt genauso gut den Hunger wie ein dreiprozentiges und gibt
Ihren Fettzellen keine neue Nahrung.
Tipp 2:
Achten Sie auch bei den Getränken auf kalorienarme Produkte.
Trinken Sie Leitungswasser – am besten 3-4 Liter am Tag. Auch das vermag
den Hunger zu dämpfen und schwemmt die Giftstoffe aus ihrem Körper.
Tipp 3:
Versuchen Sie, abends nur mehr wenig oder besser gar nichts
mehr zu essen. Sie werden sehen, wie gut Sie sich am nächsten Morgen
fühlen werden. Der Bauch fühlt sich flacher an und man ist so richtig
hungrig für ein ausgiebiges Frühstück.
Tipp 4:
Wenn Sie einmal Heißhunger auf etwas Süßes verspüren,
verwehren Sie es sich nicht völlig. Gönnen Sie sich die eine oder andere
Rippe Schokolade, wenn Sie es gar nicht mehr aushalten. Es ist besser,
man gönnt sich ab und zu eine Kleinigkeit, als man fällt nach drei
Wochen extremem Kasteien über eine große Tafel Schokolade her und
vernichtet sie restlos. Dann ist das schlechte Gewissen erst recht groß
und am Ende wirft man alle guten Vorsätze hin und verfällt wieder in den
alten Trott.
Tipp 5:
Vergessen Sie nicht, sich trotz kalorienreduzierter Kost
ausgewogen zu ernähren. Ausgewogen heißt, den Speiseplan insbesondere
mit vitaminreichem Obst, Gemüse, Milchprodukten und anderen
ballaststoffreichen Lebensmitteln anzureichern und nicht „tote“ Kalorien
in Form von Schinken-Käse-Semmeln zu sich zu nehmen.
Tipp 6:
Versuchen Sie, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu
treiben. Erstens lenkt Sport vom Essen ab und wenn man erst einmal etwas
Sportliches gemacht hat, ist man danach nicht mehr so hungrig.
Falls Sie ein träger Typ sind, so empfiehlt es sich, sich in
einem Fitness-Center einzuschreiben. Auch wenn Sie sich dort drei Mal
die Woche für 1 Stunde „nur“ auf den Hometrainer setzen und in die
Pedale treten, bedeutet das schon eine wirkungsvolle
Kalorien-Verbrennung.
Tipp 7:
Schreiben Sie sich diese Trainingsstunden ebenso in Ihr
Notizbuch! Sie werden sehen, das motiviert ungemein und macht Sie nach
jeder Trainingsstunde stolz. Und wie gesagt, wenn es sich nur um eine
Dreiviertelstunde oder Stunde am Hometrainer handelt: Es wird wirken!
Tipp 8:
Damit Sie nicht in die Versuchung kommen, sportliche
Aktivitäten hinaus zu schieben, empfiehlt es sich, in Ihrem
Terminkalender die Trainingstage fix vor zu merken. Z.B. montags,
mittwochs und freitags. Da kann man sich schon von in der Früh weg
darauf einstellen, dass man am Abend noch 1 Stunde trainieren geht.
Tipp 9:
Am besten ist es, wenn Sie Ihre Trainingstasche schon in der
Früh ins Auto geben und von der Arbeit gleich direkt zum Fitness-Center
fahren. So kann es nicht passieren, dass Sie nach Hause kommen und nach
der kurzen Zeitungslektüre die Erkenntnis gewinnen, dass Sie heute nun
doch nichts mehr für Ihren Körper tun wollen... Ausreden finden sich
schnell welche, mit denen man sein eigenes Gewissen beruhigen versucht.
Schließlich gehört ja noch der Rasen gemäht oder der Fußboden
eingelassen…
Der Rasen und der Fußboden können warten! Tun Sie etwas für
sich! In ein paar Wochen werden Sie die Belohnung für Ihre Disziplin
erhalten!
Tipp 10:
Experten zufolge sollte man
innerhalb von drei Wochen nicht mehr als 1,5 Kilo abnehmen. Bei
schnellerem Abnehmen hat ansonsten Ihre überdehnte Haut nicht die
Möglichkeit, sich langsam mit zurück zu bilden.
Glauben Sie mir: Man lernt nach einiger Zeit des bewussten
Essens in den Körper hineinzuhören, ob man wirklich hungrig ist oder nur
aus Langeweile oder Gewohnheit etwas essen will.